
Was von der Erde übrig blieb 3294
Auf einer Astralreise besuchte ich die Erde im Jahr 3294, und es war keine angenehme Erfahrung. Sie war grau und trostlos, und kein Sonnenlicht drang durch die Rußschicht oder Ähnliches, die die Erde bedeckte. Selbst tagsüber herrschte dort ein ständiges Grau und Tristesse. Fast alles Leben war erloschen, und die Erde war von Eis bedeckt. Land, Städte und alles andere lagen unter Eiskappen, und es war unmöglich, Länder und Städte zu erkennen.
Mir wurde gezeigt, was die Menschen angerichtet hatten. Es war eine seltsame Erfahrung, und um mich warm zu halten und am Leben zu erhalten, musste ich zwischen zwei mammutartige Tiere gelegt werden, deren langes, warmes Fell mich schützte.
Sie führten mich herum, und es war makaber zu sehen, wie sich die Erde in diese völlig zerstörte Schöpfung verwandelt hatte. Wolkenkratzer und Gebäude waren vom Eis zerstört, aber größtenteils von Eis bedeckt. Es gab keine Flüsse, Bäche oder Wasserwege. Sie waren von Eis bedeckt. Auch der größte Teil des Meeres war mit Eis bedeckt.
Wir begegneten einem seltsamen Wesen, das sich wie die Hirten vergangener Zeiten auf einen Stock stützte. Es war in Tierfelle gehüllt, und man sah kaum etwas von ihm. Es taumelte umher, wirkte unsicher und hatte einen wackeligen Gang. Mir wurde klar, dass es nur eine Illusion war, die mir zeigen sollte, was mit der Menschheit geschehen war. Es war eine tragische und sehr unheimliche Erfahrung.
Als ich von meiner Astralreise zurückkehrte, wachte ich völlig erschöpft und ausgelaugt auf. Ich war so müde, dass ich sofort wieder einschlief.